Entstehung des Stadtteils
Als 1818 in der Nähe der Krappfabrik noch Wein gelesen wurde,
dachte wahrscheinlich kein Anwohner der Rohrbacher Chaussee
im Traum daran, wie sehr sich ihr Lebensraum im Laufe der näch-
sten Jahrzehnte verändern würde.
Ende 1839 Zählung der Heidelberger Bevölkerung:
"Danach umfasste die Bevölkerung Heidelbergs einschließlich der
Studenten, der Bewohner Schlierbachs, des Kohlhofes und des
Kümmelbacher Hofes 13.300 Personen."
(Quelle: Geschichtsverein Heidelberg www.haidelberg.de)
1840 wurde der Hauptbahnhof in Betrieb genommen.
Danach entwickelte sich die Weststadt in einem regelrechten
Bau-
boom im Zuge der Industrialisierung bis zur Jahrhundertwende zu
einem handwerklich geprägten, später mit Prachtvillen und groß-
bürgerlichen Mietshäusern gewachsenen Wohnbezirk.
Im Einzugsgebiet der Stadtteilvereins West-Heidelberg e.V.
sind herrliche
Baustile aus der Gründerzeit zu bewundern: Klassizismus, Jugendstil,
Renaissance,
Romanik, Spätbarock und andere mehr.
Kirchen in der Weststadt. Eingeweiht und der Bestimmung
übergeben:
Der Bergfriedhof liegt im Bereich der Weststadt und ist einer
der schönsten
Friedhöfe in Deutschland. Er wurde 1844
eingeweiht und seiner Bestimmung
übergeben.
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